Drauradweg

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Der Drauradweg ist der bekannteste Radweg in Kärnten und erstreckt sich über 5 Etappen und 366 Kilometer entlang der Drau von Italien, Osttirol über Kärnten bis nach Marburg in Slowenien. Er trägt zudem die internationale Bezeichnung R1 und ist, was landschaftliche Schönheit und Abwechslung angeht, auch die Nummer eins und das Europaweit.

Auf Ihrer Reise als Pedalritter werden Sie Burgen, Schlösser, schöne Landschaften, zünftige Gaststätten, gemütliche Hotels, ein unglaubliches Bergpanorama und vor allem 3 verschiedene, kontroverse Nationen kennenlernen und entdecken. Der Drauradweg eignet sich für jung und alt, für Familien und Alleinstehende oder auch für Gruppen, die sich zum Radfahren zusammengeschlossen haben, um das gemeinsame Hobby zu teilen.

Radfahren entlang der Drau

Der Weg ist durchgehend asphaltiert und sehr leicht befahrbar, daher auch bestens für Kinder geeignet. Zudem zeigt er auch keine extremen Steigungen auf, sodass Sie gut vorwärts kommen. Als zusätzliches Highlight des Drauradweges gelten einige wunderschöne Seen in Kärnten. Der Faaker See, als südlichster See Kärntens, der Wörther See, bekannt weit über Österreichs Grenzen hinaus, der Klopeinersee, bekannt als wärmster See Kärntens und weitere in unmittelbarer Reichweite. Zwei Ruhetage, fernab von Pedalstress an einem der Seen ermöglichen Ihnen einen erholsamen aber dennoch sportlich aktiven Urlaub, auf den Sie auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise den Affenberg oder den Pyramidenkogel besichtigen können.

Etappe 1: Toblach – Lienz

Dieser Teil ist der älteste und auch am besten ausgebaute Teil des Drauradweges. Sie finden hier ein Gefälle vor, welches aber auch, aufgrund der Breite des Weges direkt am Ufer der Drau, kein Problem für Familien mit Kindern darstellt. Immer wieder fahren Sie vorbei an diversen Bahnhöfen, die Ihnen ein Verkürzen der Strecke ermöglichen, wenn Sie einmal zu müde werden. Bestens ausgeschildert und durchgehend asphaltiert können Sie aber die zweite Etappe weiterfahren.

Etappe 2: Lienz – Spittal

Lienz, ein kleines, modernes Städtchen in Osttirol, welches aber dennoch den Dorfcharakter beibehalten hat und zum verweilen einlädt. Die zweite Etappe ist mit 75 Kilometer sehr abwechslungsreich und führt vorbei an malerischen Kirchen und römischen Ausgrabungsstätten wie Aguntum oder Teurnia. Die zweite Etappe unterscheidet sich von der ersten nur darin, dass die Strecke nicht mehr ganz so nahe an der Drau ist sondern immer mal wieder abweicht. Nun geht’s auf zur dritten Etappe!

Etappe 3: Spittal – Villach

Diese Etappe umfasst rund 38 Radkilometer und ist wohl auch die bekannteste und am meisten befahrene Etappe des Drauradweg. Auf diesem Abschnitt finden Sie viele kleine Highlights, die Ihren Radurlaub abwechslungsreich und dennoch erholsam gestalten können. Das Museum Carantana oder der Vulkan – ähnlich – aussehende Villacher Hausberg, der Dobratsch sind sicherlich vielen ein Begriff. Auch diese Etappe verläuft meistens direkt am Ufer des Flusses entlang. Gönnen Sie sich hier eine Auszeit, beispielsweise auf dem türkisblauen Faaker See bevor Sie die vierte Etappe angehen.

Etappe 4: Villach – Völkermarkt

Die vierte Etappe ist die längste von allen mit etwa 89 Radkilometern, aber auch die abwechslungsreichste. Ein Casino, unzählige Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Fundstelle der hallstattzeitlichen Gräber nähe Rossegg oder das Büchsenmachermuseum in Ferlach, eine Reise durch das bezaubernde Rosental – das alles wird Ihnen auf der vierten Etappe unterkommen. Radeln Sie durch das Herz von Kärnten und dabei sollte auch Gastfreundschaft und gemütliche Unterkünfte nicht fehlen bevor es weiter geht zur Etappe 5.

Etappe 5: Völkermarkt – Marburg

Dies ist der letzte Abschnitt des Drauradweges. Er bietet ebenfalls sehr viel Abwechslung und Spannung, ist jedoch für Familien mit Kindern eher nicht geeignet, da es hier auf einigen unbefestigten Wegen und stark befahrenen radeln müssen um zum Ziel nach Marburg zu kommen. Trotzdem ist die letzte Etappe vor allem für ihre landschaftlichen Reize und die bezaubernden kleinen Dörfer im benachbarten Slowenien sehr beliebt. Auch muss man hier deutlich sagen, dass es einen direkten Radweg auf dieser Etappe nur mehr in gewissen Teilbereichen gibt.

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