Der Inntalradweg

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Der Inntalradweg ist einer der schönsten Fernradwege Europas und bietet die Möglichkeit die Schweiz, Österreich und Deutschland zu erkunden. 

Ausgehend von Maloja in der Schweiz führt der Inntalradweg mehr als 500 Kilometer durch Österreich bis in die bayrische Dreiflüssetsadt Passau. Da die Strecke meist eben ist, ist sie auch für Ungeübte und Familien mit kleinen Kindern empfehlenswert. Trotzdem sollte eine Radtour dieser Länge nicht unterschätzt werden und nicht an der richtigen Ausrüstung gespart werden. So sollte zum Beispiel Funktionswäsche getragen werden, damit Feuchtigkeit stets nach außen getragen wird und man nicht auskühlt oder zu sehr schwitzt. Aber auch Radrucksäcke sind empfehlenswert. Hier findet alles von der Brotzeit bis zur Regenjacke Platz. Viele Radrucksäcke enthalten eine Trinkblase, so dass auch während des Fahrradfahrens bequem getrunken werden kann, ohne die Hände vom Lenker nehmen zu müssen. Extra abgestimmte Rückensysteme sorgen für eine gute Belüftung und einen guten Sitz des Rucksacks.

So ausgestattet steht dem Fahrradspaß nichts mehr im Wege und man kann sich ganz der Schönheit der Natur widmen. Und diese ist am Inntalradweg ganz besonders! Entlang des Flusses führt der Radweg vorbei an kristallklaren Seen und den atemberaubenden Gipfeln mehrerer Zwei- und Dreitausender der Schweiz. Ein Halt im weltbekannten St. Moritz ist empfehlenswert. Wem der Trubel in dem Wintersportort zu viel ist, kann auch in einem der zahlreichen malerischen Dörfer entlang der Strecke Halt machen und das schöne Panorama genießen. In Finstermünz verlässt man die Schweiz und taucht in das Tiroler Oberland ein. Die österreichische Landschaft steht der schweizerischen in nichts nach. Auch hier gibt es einiges zu sehen. Einen Abstecher zum Moorbadesee in Kirchbichl sollte auf jeden Fall eingeplant werden! Je weiter man sich der bayrischen Grenze nähert, desto sanfter wird die Alpenlandschaft, die sich langsam in eine Hügellandschaft verwandelt. Mit dem Überschreiten der deutschen Grenze betritt man das „Europareservat unterer Inn“. Gibt man Acht, kann man hier seltene Vogelarten entdecken. In Bad Füssing kann man noch einmal in einer der Thermalanlagen entspannen, bevor es auf einer letzten Etappe zum Endziel, dem schönen Passau, geht.

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