Ausdauersport Radfahren

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Der Ausdauersport Radfahren erfreut sich weltweit einer großen Beliebtheit, da er eine Vielzahl von Faktoren miteinander verbindet, die ihn nicht nur für Profis, sondern auch für Amateure attraktiv machen.

Jeder kann Radfahren

Eine gemächliche Tour durch wunderschöne Landschaften unter freiem Himmel und mit der Sonne im Nacken – das sind die angenehmen Vorzüge dieser Freizeitbeschäftigung, die bereits Millionen von Menschen in ihren Bann zieht. Auch für ungeübte Anfänger oder übergewichtige Personen bietet sich diese sanfte Sportart an, um den Körper schonend an eine Aktivität über einen längeren Zeitraum hinweg zu gewöhnen. Erfolge lassen dabei nicht lange auf sich warten – schon nach ein bis zwei Wochen ist ein deutlicher Anstieg der Kondition zu verzeichnen.

Im Vergleich zum Joggen schneidet Radfahren aus medizinischer Sicht übrigens deutlich besser ab, denn hier entfallen die Stöße, die bei jedem Tritt auf den Boden durch das Laufen verursacht werden. Diese können sich, bei einem falschen Laufstil, fatal auf die Gelenke und vor allem das Knie auswirken. Radfahren hingegen vermeidet jeglichen Bodenkontakt und entlastet durch den Sattel von einem Teil des Körpergewichtes, was diesen Sport zu einer gelenkschonenden und angenehmen Alternative, gerade für übergewichtige Personen, werden lässt.

Räder müssen in der Anschaffung übrigens nicht teuer sein und sind für Menschen jeden Alters verfügbar – vom Kleinkind bis hin zum Erwachsenen. Somit ist Radfahren nicht nur eine Aktivität für Solokämpfer –  ein Ausflug auf dem guten alten Drahtesel kann von Familien – oder sogar in großen Gruppen – gemeinsam genossen werden.

Ausdauersport Radfahren – die medizinische Sicht

Sportmedizin definiert sich als die Erforschung der Wirkung von körperlicher Aktivität auf den menschlichen Organismus. Dabei wird der Einfluss untersucht, den regelmäßige Trainingseinheiten auf gesunde, aber auch erkrankte Menschen haben, um die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung für die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit daraus abzuleiten.

Radfahren wird von Sportmedizinern positiv bewertet, da die Vorteile dieser Aktivität gegenüber eventuellen Risiken durch Unfälle bei Weitem überwiegen:

  • Kräftigt das Herz und den Kreislauf
  • Regt den Stoffwechsel an
  • Sorgt für eine gute Durchblutung der Beine
  • Regt den Lymphfluss an
  • Sorgt für eine Straffung des Gewebes
  • Hilft bei der Bekämpfung von Orangenhaut
  • Fördert die Ausschüttung von Glückshormonen

Auch wenn viele dieser Vorteile den Nicht-Medizinern so nicht bewusst sind, bemerken sie den positiven Einfluss des Radfahrens auf ihr Leben und freuen sich über ihre gesteigerte Leistungsfähigkeit, ein verbessertes Allgemeinbefinden und die pure Lebensfreude, die ihnen ein Ausflug in die Natur mit dem Rad bringt.

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